Aktuelles2019-02-06T09:43:50+00:00

      

AKTUELLES / PRESSEMITTEILUNGEN

Hygienekonzept und Terminvergabe

Liebe Mitglieder, Kunden und Partner von Haus & Grund Münster,

ab Mittwoch, den 20. Mai 2020, öffnen wir mit einem klaren Hygienekonzept und nur über eine Terminvergabe wieder für die persönliche Beratung und Besuche in der Hausverwaltung.

Der Schutz unserer Besucher und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität und setzt umfangreiche Maßnahmen voraus, damit der persönliche Kontakt gefährdungsarm funktionieren kann. So haben wir im Empfangsbereich und in den Beratungszimmern Schutzscheiben aufgestellt. Einfache Mund-Nasen-Bedeckung sind bei Betreten unserer Geschäftsstelle Pflicht, die Abstandsregeln und die Niesetikette muss eingehalten werden, Abstandsmarkierungen sind vorhanden und Desinfektionsmittel stehen bereit.

Für jeden persönlichen Besuch muss vorab ein Termin per Telefon oder Mail vereinbart werden. Der Termin ist erst dann vereinbart, wenn Sie eine ausdrückliche Bestätigung per Mail erhalten haben. Da naturgemäß die Anzahl der zu vergebenden persönlichen Termine begrenzt ist, können diese nur vergeben werden, wenn nicht auf eine andere Art, z.B. telefonisch, als Videobesprechung oder per Mail, sinnvoll kommuniziert werden kann. Die persönliche Besprechung muss zudem ggf. durch die vorherige Übersendung von Unterlagen so gut vorbereitet sein, dass sie im Interesse aller effektiv und innerhalb von maximal 30 Minuten beendet werden kann.

Bei Fragen jeder Art stehen wir Ihnen gerne telefonisch zu den üblichen Geschäftszeiten unter 0251 41 83 60 zur Verfügung.

Für einen reibungslosen Ablauf in der Geschäftsstelle mit möglichst wenigen Kontakten bitten wir Sie:

  • Wenn Sie einen Termin haben, kommen Sie bitte pünktlich. Frühestens fünf Minuten vor und spätestens fünf Minuten nach dem vereinbarten Termin.
  • Fühlen Sie sich krank, bleiben Sie bitte zu Hause. Wir bieten Ihnen gerne ein ausführliches Telefonat zu Ihrem Rechtsproblem an.

Bitte überlegen Sie vorher, ob ein persönlicher Termin wirklich notwendig ist oder ob sich der Sachverhalt auch telefonisch oder per Mail klären lässt. Viele der Rechtsfragen können erfahrungsgemäß auch ohne einen persönlichen Termin von unseren JuristInnen beantwortet und bearbeitet werden. Vor der Vergabe eines persönlichen Termins klärt dies einer unserer Berater oder Sachbearbeiter telefonisch mit Ihnen ab.

Corona erfordert Veränderungen

Aufgrund der derzeitigen Situation bedingt durch die Covid19-Pandemie gestalten sich unsere Servicezeiten bis auf Weiteres wie folgt:

Geschäftsstelle geöffnet:
Montag bis Donnerstag 8.00 Uhr – 16.00 Uhr
Freitag 8.00 Uhr – 12.30 Uhr

Sprechstunden und Rechtsberatung:
Für persönliche Beratungen vereinbaren Sie bitte vorab telefonisch einen Termin mit den Rechtsberatern.

Telefonische Auskünfte und kurze telefonische Rechtsberatungen (Verein):
Montag, Dienstag, Donnerstag von 09.00 Uhr – 12.30 Uhr und von 13.30 Uhr – 16.00 Uhr

Bitte halten Sie für telefonische Auskünfte ihre Mitgliedsnummer bereit.

Telefonischer Kontakt (Verwaltung):
Mo – Fr    09.00 Uhr – 12.00 Uhr
Mo – Do   14:00 Uhr – 16.00 Uhr

Unterlagen für die Erstellung von Betriebskostenabrechnungen bitten wir,

nach Absprache mit unserer Mitarbeiterin Frau Haddick, per Post oder Mail zu übermitteln.

Geänderte Servicezeiten des Vereins, ab dem 01.01.2020


Liebe Mitglieder unseres Vereins,

um die geänderten Bedürfnisse unserer Mitglieder und die sich hieraus ergebenden
Anforderungen zu berücksichtigen, haben wir uns dazu entschlossen unsere
Servicezeiten ab dem 01.01.2020 wie folgt abzuändern:

Die persönliche Rechtsberatung vor Ort in unserer Geschäftsstelle findet statt:

Montag – Donnerstag in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Abendsprechstunde für Berufstätige (außerhalb der Ferienzeit) unverändert

Montag 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Unsere telefonischen Beratungszeiten sind weiterhin unverändert

Montag, Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr.

Die Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle bleiben unverändert.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich an den Sprechzeiten zur
Abgabe Ihrer Nebenkostenabrechnung nichts geändert hat. Sie können
Ihre Unterlagen zur Nebenkostenabrechnung persönlich bei der
Sachbearbeiterin Frau Haddick in der Zeit Montag, Mittwoch und Freitag
von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr abgeben.

(Text: Ass. jur. P. Guski)

Weiterbildung der Mitarbeiter der H+G Hausverwaltungsgesellschaft mbH


Ass. jur. P. Guski (links) und M. Füllbeck

Aufgrund der neuen Regelungen des § 34c GewO sind Wohnimmobilienverwalter verpflichtet,Weiterbildungsmaßnahmen in einem Umfang von 20 Stunden innerhalb von 3 Jahren nachzuweisen.

Aus diesem Grunde fand am 06.03.2019 die erste von 3 Schulungen für die Verwalter der H+G Hausverwaltungsgesellschaft statt. Die ganztägige Schulung wurde hierbei von dem Fachtrainer Immobilienverwaltung des Europäischen Bildungszentrums der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) aus Bochum, Herrn Massimo Füllbeck durchgeführt. Herr Füllbeck ist seit 20 Jahren in der Immobilienwirtschaft als Immobilienverwalter tätig und konnte von der EBZ zu Beginn des Jahres 2018 als Fachtrainer gewonnen werden. Neben zahlreichen Publikationen ist Herr Füllbeck unter anderem auch Mitherausgeber des Buches „Praxisfälle für WEG-Verwalter“.

Inhaltlich stand die erste Schulung unter der Überschrift „WEG kompakt – Grundlagenwissen und aktuelle Rechtsprechung“. Den Einstieg in den Schulungstag erfolgte zunächst mit einer kurzen Auffrischung zur Abgrenzung Sonder- und Gemeinschaftseigentum – Sondernutzungsrechte, Aufgaben und Haftung des Verwalters sowie Grundlagen und Formalien zur Eigentümerversammlung.

Der Schwerpunkt des ersten Schulungstages lag jedoch in der Behandlung der Themen neue Datenschutzgrundverordnung, Mietrechtsanpassungsgesetz, aktuelle WEG Rechtsprechung und Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer.

Zum Abschluss des ersten Schulungstages zogen sowohl der Geschäftsführer der H+G Hausverwaltungsgesellschaft mbH, Herr Ass. jur. Peter Guski, der Fachtrainer, Herr Füllbeck, sowie die Teilnehmer eine positive Bilanz eines erfolgreichen Tages und freuten sich auf die zweite Schulung, welche im letzten Quartal 2019 stattfinden wird.

(Text und Foto: T. Stuttmann)

Es geht auch ohne Grundsteuer

Pressemitteilung vom 13.01.2019

Viel Wirbel um nicht einmal zwei Prozent des Steueraufkommens

„Die Kommunen brauchen neben Gebühren und Beiträgen weitere Einnahmen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Dazu bedarf es aber nicht zwingend einer Grundsteuer.“ Das sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke vor dem Gespräch der Finanzminister von Bund und Ländern am kommenden Montag zur Reform der Grundsteuer. Denkbar sei eine stärkere Beteiligung der Kommunen an den Gemeinschaftssteuern, wie beispielsweise der Einkommensteuer. Dies könnten Bund und Länder angesichts der in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Steuereinnahmen problemlos verkraften. Gleichzeitig könnte der Staat durch den Wegfall der Grundsteuer für alle Mieter und Selbstnutzer die Kosten des Wohnens spürbar senken.

Warnecke bezeichnete es als nicht nachvollziehbar, dass der Bundesfinanzminister für eine Steuer, die nicht einmal zwei Prozent zum gesamtstaatlichen Steueraufkommen beiträgt, im vergangenen Dezember ein kompliziertes, bürokratisches und verfassungsrechtlich bedenkliches Reformmodell vorgelegt hat. „Mit regelmäßig notwendigen Neubewertungen übernimmt der Finanzminister die Probleme in sein Modell, an dem die alte Grundsteuer letztlich vor dem Verfassungsgericht gescheitert ist“, kritisierte Warnecke. Das sieht auch eine ständig wachsende Zahl von Länderfinanzministern so. Tausende neue Finanzbeamte nur für die Erhebung der Grundsteuer einzustellen, sei ein steuerpolitischer Irrweg.

Wenn die Abschaffung politisch nicht gewollt sei, müsse eine reformierte Grundsteuer einfach und aufkommensneutral sein. Der Haus & Grund-Präsident verwies auf den Zeitdruck: „Wenn, dann muss bis Ende dieses Jahres ein neues Gesetz verabschiedet sein. Scholz‘ wertabhängiges Modell kann es nicht sein. Dann bleibt nur noch ein Modell, das sich ausschließlich auf die Grundstücks- und Gebäudefläche bezieht. Das wäre einfach, gerecht und könnte recht schnell umgesetzt werden.“

Bundesdatenschutzbeauftragte:
Mieternamen an Klingelschildern sind zulässig

Pressemitteilung vom 18.10.2018

Haus & Grund begrüßt Klarstellung

Die Namen der Mieter auf Klingelschilder und Briefkästen zu schreiben, ist laut der Bundesdatenschutzbeauftragten auch mit der neuen Datenschutzgrundverordnung zulässig. Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland begrüßte diese Klarstellung. „Die Verunsicherung bei den Vermietern war durch unterschiedliche Auslegungen des geltenden EU-Rechts entstanden. Umso erfreulicher ist, dass wir für Deutschland seit heute Abend eine einheitliche Interpretation vorliegen haben. Vermieter können sich im Streitfall hierauf berufen“, kommentierte Verbandspräsident Kai Warnecke.