Aktuelles2019-02-06T09:43:50+00:00

      

AKTUELLES / PRESSEMITTEILUNGEN

Weiterbildung der Mitarbeiter der H+G Hausverwaltungsgesellschaft mbH


Ass. jur. P. Guski (links) und M. Füllbeck

Aufgrund der neuen Regelungen des § 34c GewO sind Wohnimmobilienverwalter verpflichtet,Weiterbildungsmaßnahmen in einem Umfang von 20 Stunden innerhalb von 3 Jahren nachzuweisen.

Aus diesem Grunde fand am 06.03.2019 die erste von 3 Schulungen für die Verwalter der H+G Hausverwaltungsgesellschaft statt. Die ganztägige Schulung wurde hierbei von dem Fachtrainer Immobilienverwaltung des Europäischen Bildungszentrums der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) aus Bochum, Herrn Massimo Füllbeck durchgeführt. Herr Füllbeck ist seit 20 Jahren in der Immobilienwirtschaft als Immobilienverwalter tätig und konnte von der EBZ zu Beginn des Jahres 2018 als Fachtrainer gewonnen werden. Neben zahlreichen Publikationen ist Herr Füllbeck unter anderem auch Mitherausgeber des Buches „Praxisfälle für WEG-Verwalter“.

Inhaltlich stand die erste Schulung unter der Überschrift „WEG kompakt – Grundlagenwissen und aktuelle Rechtsprechung“. Den Einstieg in den Schulungstag erfolgte zunächst mit einer kurzen Auffrischung zur Abgrenzung Sonder- und Gemeinschaftseigentum – Sondernutzungsrechte, Aufgaben und Haftung des Verwalters sowie Grundlagen und Formalien zur Eigentümerversammlung.

Der Schwerpunkt des ersten Schulungstages lag jedoch in der Behandlung der Themen neue Datenschutzgrundverordnung, Mietrechtsanpassungsgesetz, aktuelle WEG Rechtsprechung und Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer.

Zum Abschluss des ersten Schulungstages zogen sowohl der Geschäftsführer der H+G Hausverwaltungsgesellschaft mbH, Herr Ass. jur. Peter Guski, der Fachtrainer, Herr Füllbeck, sowie die Teilnehmer eine positive Bilanz eines erfolgreichen Tages und freuten sich auf die zweite Schulung, welche im letzten Quartal 2019 stattfinden wird.

(Text und Foto: T. Stuttmann)

Es geht auch ohne Grundsteuer

Pressemitteilung vom 13.01.2019

Viel Wirbel um nicht einmal zwei Prozent des Steueraufkommens

„Die Kommunen brauchen neben Gebühren und Beiträgen weitere Einnahmen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Dazu bedarf es aber nicht zwingend einer Grundsteuer.“ Das sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke vor dem Gespräch der Finanzminister von Bund und Ländern am kommenden Montag zur Reform der Grundsteuer. Denkbar sei eine stärkere Beteiligung der Kommunen an den Gemeinschaftssteuern, wie beispielsweise der Einkommensteuer. Dies könnten Bund und Länder angesichts der in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Steuereinnahmen problemlos verkraften. Gleichzeitig könnte der Staat durch den Wegfall der Grundsteuer für alle Mieter und Selbstnutzer die Kosten des Wohnens spürbar senken.

Warnecke bezeichnete es als nicht nachvollziehbar, dass der Bundesfinanzminister für eine Steuer, die nicht einmal zwei Prozent zum gesamtstaatlichen Steueraufkommen beiträgt, im vergangenen Dezember ein kompliziertes, bürokratisches und verfassungsrechtlich bedenkliches Reformmodell vorgelegt hat. „Mit regelmäßig notwendigen Neubewertungen übernimmt der Finanzminister die Probleme in sein Modell, an dem die alte Grundsteuer letztlich vor dem Verfassungsgericht gescheitert ist“, kritisierte Warnecke. Das sieht auch eine ständig wachsende Zahl von Länderfinanzministern so. Tausende neue Finanzbeamte nur für die Erhebung der Grundsteuer einzustellen, sei ein steuerpolitischer Irrweg.

Wenn die Abschaffung politisch nicht gewollt sei, müsse eine reformierte Grundsteuer einfach und aufkommensneutral sein. Der Haus & Grund-Präsident verwies auf den Zeitdruck: „Wenn, dann muss bis Ende dieses Jahres ein neues Gesetz verabschiedet sein. Scholz‘ wertabhängiges Modell kann es nicht sein. Dann bleibt nur noch ein Modell, das sich ausschließlich auf die Grundstücks- und Gebäudefläche bezieht. Das wäre einfach, gerecht und könnte recht schnell umgesetzt werden.“

Bundesdatenschutzbeauftragte:
Mieternamen an Klingelschildern sind zulässig

Pressemitteilung vom 18.10.2018

Haus & Grund begrüßt Klarstellung

Die Namen der Mieter auf Klingelschilder und Briefkästen zu schreiben, ist laut der Bundesdatenschutzbeauftragten auch mit der neuen Datenschutzgrundverordnung zulässig. Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland begrüßte diese Klarstellung. „Die Verunsicherung bei den Vermietern war durch unterschiedliche Auslegungen des geltenden EU-Rechts entstanden. Umso erfreulicher ist, dass wir für Deutschland seit heute Abend eine einheitliche Interpretation vorliegen haben. Vermieter können sich im Streitfall hierauf berufen“, kommentierte Verbandspräsident Kai Warnecke.